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Gerechte Gemeinschaften

Demokratie von Anfang an

Sie finden den Flyer hier!

 

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Sie arbeiten im pädagogischen Kontext und wollen Ihre KlientInnen bestmöglich fördern und unterstützen, um ein wertvolles Mitglied der Gruppe und letztendlich der Gesellschaft zu werden?

Nutzen Sie dazu das Modell der Gerechten Gemeinschaften!

Das Modell der „Gerechten Gemeinschaften“ wurde von dem amerikanischen Entwicklungspsychologen Lawrence Kohlberg entwickelt. Es orientiert sich an:

  • der Idee, dass Jugendliche und Fachkräfte wichtige Konflikte gemeinsam erörtern und gemeinsam entscheiden,
  • wichtigen Prinzipien, z.B. das Konsensprinzip (Aushandlung statt Abstimmung), Minderheitenschutz (weil niemand überstimmt werden kann), theoretischen Annahmen, besonders der Idee, dass Demokratie und moralische Entwicklungsförderung zugleich möglich sind
  • Praxiserfahrungen aus verschiedenen „Zwangsgemeinschaften“: Schule, Heim, Strafvollzug, etc.

Gerade im Kontext der sogenannten „Zwangsgemeinschaften“ ist es unabdingbar ein System der besonderen Fairness zu installieren, um jedes Kind /jeden Jugendlichen in seiner Entwicklung bestmöglich zu fördern.

Gerade Gruppengespräche sind ein besonders geeignetes Übungsfeld, um sich und das eigene Demokratieverständnis zu überprüfen und zu erproben.

Sie werden in diesem Seminar erlernen wie Sie eine Gruppensitzung sinnvoll planen und gestalten, Ihre Moderationskompetenzen gewinnbringend ausbauen können und Ihren KlientInnen ein positives Demokratieverständnis vermitteln.

Zielgruppe:
Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, sowie Interessierte

Ihre Referenten:

Dr. phil. Remi Stork

  • Diplom– Pädagoge
  • Referent für Grundsatzfragen der Jugendhilfe und Familienpolitik in der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe,
  • Vorstandsmitglied im Institut für Partizipation und Bildung (Kiel),
  • Qualitätsentwickler im Kronberger Kreis für Dialogische Qualitätsentwicklung (Berlin)

Peter Eichenauer

  • Langjährige Erfahrungen in Leitung und Geschäftsführung in der Jugendhilfe und der Erwachsenenbildung
  • Zertifizierter Transaktionsanalytiker (CTA/O)
  • Lehrender und supervidierender Transaktionsanalytiker unter Supervision (PTSTA/O) in den Anwendungsbereichen Organisation und Supervision
  • Lehrsupervisor der EASC

Gastreferenten sind möglich

Zu der Seminargebühr in Höhe von 425,00 Euro wird ein Implementierungsbeitrag in Höhe von 500 Euro für drei Stunden Hospitation pro Einrichtung erhoben. Fahrtkosten werden bei einer Entfernung von mehr als 25 km erhoben. Wird die Implementierung nachträglich gebucht, wird die Mehrwertsteuer erhoben.

Termine
Kurs-Nr. Kurstitel Beginn Ende Ort Preis*
Gerechte Gemeinschaften  Neu 20. Mär 2018 10. Okt 2018 Dortmund 425,00 EUR pro Platz
*zzgl. MwSt.