Schutzkonzepte zur Prävention von (sexualisierter) Gewalt

Sie finden den Flyer hier!

Ein Beratungsangebot für Vereine, Schulen und Einrichtungen der:

  • Jugend-,
  • Behinderten-,
  • Flüchtlings-,
  • Altenhilfe und
  • Kindertagesbetreuung.

Inhalt:

In einem Schutzkonzept werden Maßnahmen zur Prävention und Intervention bei (sexualisierter) Gewalt gebündelt. Mit Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes im Jahr 2012 gilt für Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe bereits eine gesetzliche Verpflichtung zur Implementierung solcher Konzepte.

Wichtig ist mir, Sie dabei zu unterstützen, eine „Kultur des Hinsehens“ in Ihrer Einrichtung zu entwickeln und möglichst viele Mitarbeitende aktiv in diesen Prozess einzubinden.

Folgende Bestandteile eines Schutzkonzeptes stehen im Fokus der Beratung:

  1. Klare Organisations- und Leitungs-strukturen
  2. Leitbild
  3. Verhaltenskodex
  4. Analyse arbeitsfeldspezifischer Gefährdungspotentiale
  5. Sexualpädagogisches Konzept
  6. Internes/externes Beschwerdemanagement
  7. Partizipationsmöglichkeiten
  8. Dienstvorschriften
  9. Thematisierung im Bewerbungs-verfahren
  10. Verfahrensschritte zum Umgang mit Verdachtsfällen und erwiesenen Fällen (sexueller) Gewalt
  11. Bildungsmaßnahmen
  12. Evaluation bezüglich der Einhaltung der Rechte
  13. Konzept zur Rehabilitation von Mitarbeitenden bei unbegründeten Verdachtsfällen

Beratung:

Die Beratung wird entsprechend Ihres individuellen Bedarfes ausgerichtet. Sie entscheiden wieviel Beratung Sie in welcher Form benötigen.

Ich biete folgendes an:

  • Begutachtung vorhandener Bausteine eines Schutzkonzeptes,
  • (Impuls-)Vorträge zu ausgewählten Themenschwerpunkten aus Theorie, Praxis und Forschung,
  • Erstellung von Textvorlagen, die von den Mitarbeitenden diskutiert/abge­stimmt werden,
  • Leitung von Arbeitsgruppen zu einzelnen Bausteinen des Schutzkonzeptes und
  • Fortbildung nicht-pädagogischer und pädagogischer Fachkräfte zum Kinderschutzauftrag und unterschiedlichen Themenschwerpunkten im Bereich Kindesmisshandlung und -vernachlässigung.

Ihre Beraterin:
Dr. phil. Esther Klees

  • Diplom-Sozialpädagogin
  • langjährige Praxiserfahrung in der ambulanten und (teil-)stationären Erziehungshilfe
  • Lehrbeauftragte an der Fachhochschule Dortmund, Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften
  • u.a. Leitung verschiedener AGs am „Runden Tisch Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich“ der Bundesregierung und Beratung der Deutschen Bischofskonferenz
  • ehemalige Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung (DGfPI) e.V.
  • Autorin zahlreicher wissenschaftlicher Fachartikel und -bücher sowie Referentin zum Thema Kinderschutz