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Vormünder UMF

Einführung in die Jugendhilfe für Vormünder von unbegleiteten Gefflüchteten (UMF)

Sie finden den Flyer hier!

Jedem jungen Menschen steht, laut SGB VIII, das Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu, unabhängig von Herkunft und Pass.

Wenn Sie eine Vormundschaft für unbegleitete minderjährige Geflüchtete übernommen haben, oder dies tun wollen, bedeutet dies meist nicht automatisch die Übernahme der Betreuung und Erziehung. Dies leiten oftmals Erzieherinnen und SozialarbeiterInnen, die bei freien Trägern angestellt sind.

Das jeweilige Jugendamt übernimmt in diesen Fällen die Fnanzierung der Maßnahme. Oftmals treten bei diesem Betreuungskonstrukt Fragen und Unsicherheiten auf. Im Rahmen dieser Fortbildung werden Ihre Anliegen anhand von exemplarischen Fallbeispielen erörtert und geklärt.

Lerninhalte:

  • Ansprüche auf Hilfen zur Erziehung, Hilfen für Volljährige
  • Verhältnis Vormund/ Eltern– Jugendamt– freier Träger, etc.
  • Ansprüche auf wirtschaftliche Jugendhilfe
  • Beteiligung im Hilfeplanverfahren
  • Inobhutnahme
  • Zuständigkeit und Kosten

Zielgruppe:

Vormünder von minderjährigen Geflüchteten (UMF), Interessierte, Fach– und Führungskräfte aus der pädagogischen PraxisZiel des Seminars:

Erwerb von Basiswissen im Bereich §35 a SGB VIII

Ihr Referent:

Rechtsanwalt Benjamin Raabe

  • Kanzlei Janning Raabe Rickes, Berlin
  • Spezialisierung auf das Recht in der Jugendhilfe
  • 1995– 2002 Syndikusanwalt bei einem freien Jugendhilfeträger
  • 2002 Mitinitiator des Berliner Rechtshilfefonds für Jugendhilfe
  • Vorstandsmitglied der Jugendhilfeträger Aktion 70 und Jakus e.V.
  • Aufbau einer Jugendrechtsberatungsstelle für den Fachverband Betreutes Jugendwohnen
Termine
Kurs-Nr. Kurstitel Beginn Ende Ort Preis*
Vormünder UMF  Neu 27. Sep 2017 27. Sep 2017 Herne 170,00 EUR pro Platz Abgesagt
*zzgl. MwSt.