Zertifizierte praxisintegrierte
Qualifizierungsmaßnahme

“ Quereinstieg in die stationäre Jugendhilfe gem. SGB VIII und Eingliederungshilfe gem. IX“


Startdatum: 12.05.2026 / Enddatum: 10.03.2028
Preis: 3.100,00€

Liebe Interessierte,

haben Sie bisher nicht die Möglichkeit gehabt, in Wohngruppen der Jugendhilfe zu arbeiten? Mit unserer zertifizierten praxisintegrierten Qualifizierungsmaßnahme „Quereinstieg in die stationäre Jugendhilfe gem. SGB VIII und Eingliederungshilfe gem. SGB IX“ können Sie dies ändern. Diese Weiterbildung ermöglicht Ihnen, als Fachkraft vom LWL und LVR in diesem anspruchsvollen Arbeitsfeld anerkannt zu werden. Nutzen Sie die Chance, sich beruflich weiterzuentwickeln und wertvolle Kompetenzen zu erwerben.

Unsere Qualifizierungsmaßnahme bietet Ihnen:

  • Praxisnahe Ausbildung: Eine fundierte Mischung aus theoretischem Wissen und praktischer Anwendung, unterstützt durch didaktische Methoden und regelmäßige Reflexion.
  • Kompetenzentwicklung: Unterstützung beim Finden und Ausfüllen Ihrer Rolle in der teil- und stationären Jugendhilfe.
  • Mentor*innenarbeit: Betreuung durch erfahrene pädagogische Fachkräfte, die Sie durch Reflexionsgespräche und Praxisprojekte begleite. 

 

         Curriculare Module:

  1. Arbeitsfeld teil- und stationäre Jugendhilfe und Eingliederungshilfe für Minderjährige
    • 21 UE Präsenzveranstaltung
    • Referent*innen: Ayten Kaçar, Peter Eichenauer
    • Inhalte: Strukturen der Jugendhilfe, Rolle und Selbstverständnis pädagogischer Fachkräfte, Qualitätsentwicklung.
  2. Rechtliche Grundlagen
    • 21 UE E-Learning
    • Referent*innen: Rechtsanwalt Benjamin Raabe
    • Inhalte: Relevante Rechtsgrundlagen, Jugendschutzgesetz, Arbeitsrecht.
  3. Adressatenbezogenes Wissen/Kontextwissen
    • Mehrere Bausteine zu Themen wie Entwicklungspsychologie, emotionale Vernachlässigung, psychische Erkrankungen und Medienerziehung.
    • Inhalte: Entwicklungsverläufe bei Kindern, psychische Misshandlung, Suchtkreislauf, Cyber-Mobbing.
  4. Professionelles Handeln
    • Themen: Gesprächstechniken, Gewaltprävention, systemische Arbeit, demokratische Partizipation.
    • Inhalte: Biographiearbeit, sozialpädagogische Diagnostik, elternaktivierende Gesprächsführung.
  5. Schutz von Minderjährigen in (teil-)stationären Einrichtungen
    • 28 UE Präsenzveranstaltung
    • Inhalte: Kinderschutz, Schutzkonzepte, Umgang mit Kindeswohlgefährdung.
  6. Reflexion und Supervision/Intervision
    • 49 UE mit Fokus auf Resilienz und Selbstmanagement.
    • Inhalte: Beratungstraining, Ethik, Rollenreflexion, Achtsamkeitstechniken, Burnout-Prävention.

Diese Weiterbildung richtet sich an Personen aus verschiedenen Berufsgruppen wie: 

• Arbeitspädagog*innen/ -erzieher*innen
• Hebammen
• Gesundheitspfleger:innen (u.a. Pflegefachkräfte, Kinderkrankenpfleger*innen)
• Kinderpfleger*innen
• Heilerziehungspflege- Helfer*innen
• Familienpfleger*innen 􀀀 Sozialassistent*innen
• Kulturpädagog*innen (u.a. Kunst-, Theater- und Musikpädagog*innen) BA
Bildungswissenschaften
• Religionspädagog*innen
• Lehrer*innen
• Interessierte, die im relevanten Bereich außerhalb Deutschlands in einem der
vorgenannten Arbeitsbereichen Ausbildungen vorweisen können

sowie
• Anstellung bei einem Träger der stationäre Jugendhilfe , um den Transfer zwischen
Praxis und Theorie zu gewährleisten. Laut Vorgabe des LWL dürfen Personen der
Kategorie A+ in Trägerverantwortung bereits im teil/stationären Setting der Jugendhilfe
eingesetzt werden, sobald der Nachweis der Anmeldung an dieser
Qualifizierungsmaßnahme vorliegt. Der Zeitraum zwischen dem Einsatz und dem
Beginn der Maßnahme darf nicht länger als 3 Monate sein.

  • Anstellung bei einem Träger der stationären Jugendhilfe
  • Nachweis der Anmeldung an dieser Qualifizierungsmaßnahme (Einsatz im Setting der Jugendhilfe innerhalb von 3 Monaten nach Anmeldung möglich)
  • Teilnahmebescheinigungen nach jedem Modul
  • Zertifizierung nach erfolgreicher Projektvorstellung und anonymisierter Fallvorstellung

Pädagogische Fachkräfte übernehmen die Anleitung während des Praxisstudiums und unterstützen die Teilnehmenden durch regelmäßige Reflexionsgespräche und Praxisprojekte. Supervision und Intervision dienen der Rollen- und Selbstreflexion.

  • Praxisprojekte: Anwendung des erworbenen Wissens in realen Projekten.
  • Reflexionssitzungen: Regelmäßige Besprechungen zur Identifikation von Transfermöglichkeiten des theoretischen Wissens in die Praxis.
  • Peer-Group-Meetings: Unterstützung und Austausch in der Gruppe.
  • Anerkennung als Fachkraft: Sie werden als Fachkraft vom LWL und LVR anerkannt und können in Wohngruppen der Jugendhilfe arbeiten.
  • Berufliche Weiterentwicklung: Erweiterung Ihrer beruflichen Möglichkeiten und Perspektiven.
  • Ganzheitliche Ausbildung: Kombination aus Theorie und Praxis, begleitet durch erfahrene Mentor*innen.

Ihre Referent*innen

Peter Eichenauer

  • Akademieleiter der fachpool gGmbH
  • Coaching für Leitungskräfte
  • Moderation
  • Training
  • Workshops
  • Change-Management

Ayten Kacar

  • Diplom-Pädagogin 
  • stellv. Gesamtkoordinatorin der fachpool gGmbH
  • Systemische Interaktionsberaterin (SIT)
  • Langjährige praktische Erfahrungen mit Menschen mit Autismus und deren Angehörige

Ulrike R. Saalfrank

  • Dipl. Psych. (approbiert), Supervisorin
  • jahrelange Tätigkeit in unterschiedlichen Kinderkliniken; Arbeit mit Kindern zwischen 0 und 21 Jahren, sowie mit deren Eltern
  • seit vielen Jahren Leitung psychologischer Dienst in einem Jugendamt
  • Referentin für alle Themen rund um Kinder und Jugendliche (seelische Gesundheit von K. und J.; Verhaltensauffälligkeiten, psychosomatische Störungen u.v.m.)

Dr. Phillip Horn

  • Diplom-Psychologe
  •  Psychoanalytiker in eigener Praxis
  • Organisationsberater
  • Coach im Bereich Führungskräfte entwicklung, Veränderungsprozesse und Teamentwicklung

Julia Gantowski

  • Pädagogin und Erziehungswissenschaftlerin (M.A.)
  • ehemalige freiberufliche Referentin für das Jugendamt Dortmund (ZM.i.DO) in medienpädagogischen Projekten (bis 2023)
  • freiberufliche Referentin für die Landesanstalt für Medien NRW
  • Mitarbeiterin der fachpool gGmbh im Bereich Social Media und Marketing

Steffen Knippertz

• Zertifizierter Antigewalt- und Kompetenztrainer
• Ausbilder zum/zur ADQ®-Trainer*in
• Systemischer Interaktionsberater nach SIT
• Langjährige Berufserfahrung in der Schulsozialarbeit und der stationären Jugendhilfe
• selbstständige Tätigkeit mit extremistisch motivierten Gewaltstraftätern in Strafvollzügen bundesweit

Juliane Lubisch

  • Diplom-Sozialarbeiterin
  • 42 Jahre Berufserfahrung in der öffentlichen Jugendhilfe (Jugendamt)
  • Projektleitung Hattinger Bündnis für Familie
  • Qualitätsentwicklerin im Kinderschutz
  • Netzwerkkoordinatorin Frühe Hilfen
  • Familienmanagerin
  • Sozialmanagerin
  • Systemische Familienberaterin
  • Marte Meo Practitioner

 

Benjamin Raabe

Kanzlei Janning Raabe Rickes, Berlin

  • Spezialisierung auf das Recht in der Jugendhilfe
  • 1995 – 2002 Syndikusanwalt bei einem freien Jugendhilfeträger
  • seit 2002 Mitinitiator des Berliner Rechtshilfefond für Jugendhilfe
  • Vorstandsmitglied der Jugendhilfeträger Aktion 70 und Jakus e.V.
  • Aufbau einer Jugendrechtsberatungsstelle für den Fachverband Betreutes Jugendwohnen

Ioanna Zacharaki

Silke Eßer

Anerkannt durch:

DIE VERWALTUNG ZIEHT UM !!

Neue Anschrift ab dem 03.02.2025 

Herner Str. 414

44807 Bochum 

Quereinstieg in die stationäre Jugendhilfe! 

Zertifizierte praxisintegrierte Qualifizierungsmaßnahme gem. SGB VIII und Eingliederungshilfe gem. SGB IX

Start: 30.09.2024 | Ende: 26.03.2026 | Preis: 2.995,00€

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